24
Dez
2015
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Attraktiv ist, was andere begehren

      D

      er zweite Teil meiner Artikelserie zum Thema Anziehung beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass das, was andere begehren, attraktiver auf uns wirkt.

      Stell dir einmal vor: Du warst lange solo, dein Erfolg war bescheiden, irgendwie schien keine Frau dich zu beachten. Dann lerntest du eine Frau kennen, du verliebtest dich und… auf einmal hattest du etwas magisches an dir. Auf einmal fängt die heiße Nachbarin an wie wild mit dir zu flirten. In der Disko wirst du angetanzt und in den Bars von Frauen angesprochen.

      Oder, du bist in einer Beziehung und eine Frau flirtet ungehemmt mit dir, macht dir eindeutige Angebote nur um dann, wenn du solo bist, mit einem Mal das Interesse zu verlieren. Ersteres kann einfach mit einer besseren, glücklicheren und unabhängigeren Ausstrahlung erklärt werden.  Das nachfolgende liegt aber daran, dass Frauen Männer, die offensichtlich von anderen Frauen begehrt werden attraktiver finden.

      Männer mit Frauen im Arm sind begehrenswerter

      attraktiver mit FrauAn einer Universität in den USA wurde einmal folgendes Experiment durchgeführt: es wurden mehreren Frauen Bilder von Männern gezeigt. Eine Gruppe von Männern waren allein auf den Bildern, eine andere Gruppe von Männern hatte eine wunderschöne Frau in ihrem Arm. Die Männer, die auf ihren Bildern die Frau im Arm hatten, wurden im Durchschnitt als attraktiver von den Frauen bewertet, als ihre Geschlechtsgenossen, die allein auf den Bildern zu sehen waren. Doch woran liegt es, dass Männer, die eine Frau im Arm haben, bzw. von anderen Frauen begehrt werden auf andere Frauen attraktiver wirken?

      Zum einen liegt es daran, dass ein Mann, der es schafft eine schöne Frau zu erobern selbst sehr attraktiv sein muss. Vielleicht nicht äußerlich, aber er muss etwas haben, was diese Frau dazu bewegte sich mit ihm einzulassen. Eine Frau stellt Ihre Attraktivität durch ihr äußeres öffentlich zur Schau. Männer sind viel mehr auf das Äußere einer Frau fixiert, als umgekehrt, die Frauen bei Männern sind. Somit müssen sie nach anderen Indikatoren für die Attraktivität der Männer suchen. Eine Frau, die hübsch ist, und somit auf dem Datingmarkt eine große Auswahl an potentiellen Partnern hat, bietet dafür einen verlässlichen Beweis. Wenn dieser Mann nicht attraktiv ist, wieso sollte sich diese hübsche Frau dann mit ihm abgeben?

      Diese Art von Attraktivität kannst du nun sehr einfach auch für dich nutzen. Erinnere dich einfach daran, wenn du das nächste Mal mit einer Freundin im Club bist. Ein kleiner Tipp nebenbei: Ich empfehle es dir, dir auch einen Freundeskreis aus hübschen Frauen aufzubauen, mit denen du weggehen kannst und auf spielerische Art ein wenig flirten lernen kannst. Kurzum um, mit denen du eine schöne Zeit haben kannst! Du wirst lernen, wie du spielend leicht mit schönen Frauen flirten kannst. Du wirst ausprobieren können und nebenbei vielleicht noch die ein oder andere Freundin Ihrer Freundinnen kennenlernen. Du kannst auch eine gute Freundin in einen Club mitnehmen und dann mit ihr im Arm andere Frauen ansprechen. Wenn du gefragt wirst, dann löse auf, dass ihr beide nur befreundet seid. Du wirst merken, dass du viel mehr Blicke von Frauen bekommen wirst und viel mehr Einladungen bekommst, Frauen anzusprechen.

      Frauen schauen sich sehr genau an, wie sich ein Mann in der Umgebung von Frauen verhält. Sie schauen, ob er den Umgang mit Frauen gewöhnt ist. Sie schauen, wie andere Frauen auf ihn reagieren. Wenn ein Mann von vielen Frauen begehrt ist, dann regt das auch immer den Konkurrenzkampf unter Frauen an. Jede der Frauen möchte den attraktiven Mann, den alle anderen begehren selber besitzen. Dieses Phänomen gibt es auch umgekehrt. Attraktive Frauen werden auch immer mehrere Männer haben, die um sie buhlen.

      Ein Vergleichsangebot macht attraktiver

      attraktiver sein, als das VergleichsangebotEin Experiment der anderen Art beschreibt Dan Ariely in seinem Buch „Predictably Irrational“. Er erläutert, dass wir die Angebote, die uns vorliegen, einander direkt gegenüber stellen. Das bedeutet, dass wir vergleichen. So weit würde ich sagen, ist das nichts groß interessantes. Er zeigt aber auch auf, dass kleine Fehler des einen Angebotes, das andere attraktiver erscheinen lassen. Also, nehmen wir an, du hast zwei Reisen. Einmal nach Paris und einmal nach Amsterdam. Jeweils eine Woche all-inclusive. Und nehmen wir auch an, dass beide Städte auf dich die gleiche Faszination ausüben. Vielen Menschen fällt es dann schwer eine Entscheidung zu treffen, weil das eine Angebot anzunehmen damit einhergehen würde, sich gegen ein anderes zu entscheiden. Wir hätten Angst etwas zu verpassen, wenn wir das andere Angebot ablehnen.

      Dan Ariely löste dieses Dilemma, in dem er ein drittes Angebot hinzufügte. Er entschied sich dafür noch einmal eine Woche Amsterdam anzubieten. Diesmal allerdings ohne all-inclusive. Die Mehrheit der Leute (75%) entschied sich nun für das Amsterdam Angebot. All-inclusive, versteht sich.
      Aber warum ist das so? Weil die Leute das Amsterdam Angebot nun vergleichen konnten und es in Relation zu dem schlechteren Angebot stellen konnten. Das all-inclusive Amsterdam Angebot sah nun nicht nur besser aus, als das schlechtere Amsterdam Angebot, sondern auch als das Paris Angebot. Und das nur, weil ein schlechteres Angebot in den Ring geschmissen wurde.

      Aber was hat das mit Attraktivität zu tun? Dan Ariely machte ein weiteres Experiment. Diesmal wollte er die Attraktivität von Gesichtern messen lassen. Er hatte drei Gesichter. Zwei „normale Gesichter A und B. Und einmal Gesicht B, das er mit Photoshop leicht verändert hatte. Die Probanden sollten nun entscheiden, welches Gesicht sie am schönsten fänden. Auch hier entschied sich die überwiegende Mehrheit für das „normale“ Gesicht B. Und das nur, weil es ein leicht „schlechteres“ Angebot zum vergleich gab.
      Er schlussfolgert daraus, dass jemand, der erfolgreich flirten will, einen Freund mitnehmen soll, der einem ähnlich sieht, aber nicht ganz so gut. Nicht nur würde das einen vom dem Freund absetzen, sondern auch von dem restlichen Angebot in der Bar/Club oder wo auch immer man sei. Ob man das nun in die Tat umsetzt, bleibt jedem selbst überlassen. Ich halte nichts davon, sich seine Freunde nach solchen Gesichtspunkten auszusuchen. Und nur mit jemandem weggehen, weil er nicht ganz so attraktiv ist wie du, halte ich für ausnutzen. Aber ich finde es ist eine interessante Facette zum Thema Attraktivität und Anziehung.

      Fazit

      Ob du Dan Arielys Experiment für dich nutzen möchtest, bleibt dir überlassen, trotzdem bietet es einen interessanten Einblick darauf, warum wir manchmal eine bestimmte Entscheidung treffen. Wenn du schnell attraktiver wirken möchtest, dann ist es noch einfacher, wenn du dich mit vielen schönen Frauen anfreundest.

      Natürlich wird dieser Trick allein dich als Person nicht attraktiver machen, aber er wird deine Ausstrahlung und Wirkung auf andere Frauen verbessern.

      Probieren es aus. Schnappe dir eine gute Freundin und gehe mit ihr in einen Club. Flirte mit ihr, hab‘ Spaß mit ihr. Welche Reaktionen bekommst von den anderen Frauen? Verhalten Frauen sich dir gegenüber anders, wenn du sie ansprichst, während du eine Frau im Arm hast? Hast du das Gefühl, du wirst attraktiver wahrgenommen?

      Achte darauf, dass du auch einige Frauen in deinem Freundeskreis hast. Nicht nur, dass andere Frauen positiver auf dich reagieren werden, sondern sie bringen auch andere Einflüsse und eine neue Energie, als wenn der Freundeskreis nur aus Männern besteht. Du lernst so spielerisch mit Frauen umzugehen.

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