23
Jan
2016
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Ansprechangst

Was ist Ansprechangst?

      Ich habe mir zu Jahresfrist einige meiner Blogartikel durchgelesen und ich merke, dass es vielfach darum geht, dass du die Frau ansprechen musst, wie du die Frau ansprechen solltest, was das richtige Mindset fürs Flirten ist. Und alle diese Artikel drehen sich um das Thema Ansprechen. Mir ist allerdings aufgefallen, dass ich einen wichtigen Aspekt des Ansprechens bis jetzt noch gar nicht besprochen habe. Und das ist die Ansprechangst.

      AnsprechangstDenn, ich spreche zwar häufig davon, dass du dich überwinden musst – und das muss ich auch immer wieder. Aber, die Angst, die jeder Mann schon einmal in seinem Leben gespürt hat, bevor er eine Frau angesprochen hat, auf die bin ich noch gar nicht eingegangen. In diesem Artikel möchte ich darauf eingehen, woher die Ansprechangst kommt und dir ein Werkzeug mit an die Hand geben, die dir helfen wird, deine Angst in den Griff zu bekommen.

      Doch so sehr sich auch die meisten Männer wünschen, dass sie keine Angst mehr vor dem Ansprechen hätten, so ist die Ansprechangst nichts negatives. Sondern etwas, was du willkommen heißen solltest, dich nicht aber davon lähmen lassen solltest. Denn, ich möchte mit einem großen Irrglauben aufräumen: Dein Spruch/dein Auftreten/dein Aussehen, dein Timing muss perfekt sein. Das ist absoluter Bullshit und das lähmt dich nur. Warten auf Perfektion führt nur dazu, dass du nie anfängst. Und du lernst nur wenn du Frauen ansprichst!

      Es wäre zwar wünschenswert, wenn all die oben aufgeführten Punkte perfekt wären. Aber das sind sie in den seltensten Fällen. Und das ist in Ordnung. Denn, du musst nicht perfekt sein, es reicht, wenn du gut genug bist. Aber auch das ist etwas, was du nicht im Vorhinein wissen kannst. Vielleicht hat die Frau einen Freund oder es gibt einen anderen Grund, warum du nicht ihr Typ bist. Natürlich wirst du im Internet immer wieder Gurus finden, die dir erklären, dass „ihr Freund“ nur eine weitere kleine Hürde sei, die es zu überspringen gilt, auf dem Weg in ihr Hößchen. Aber, willst du das? Ich nicht. Es gibt so viele Frauen auf dieser Welt, die keinen Freund haben. Da muss ich nicht hinter der, die einen hat hinterherlaufen.

      Woher kommt die Ansprechangst?

      Doch, warum haben wir überhaupt Ansprechangst? Ehrlich, dazu habe ich viele Theorien gelesen und das was ich jetzt schreibe entbehrt einer wissenschaftlichen Grundlage, aber ich finde es ganz einleuchtend.

      Als wir noch in kleinen Stämmen lebten, war die Auswahl an Frauen beschränkt. Ein Stamm bestand nun mal aus einer bestimmten Anzahl an Menschen. Dort kam in den wenigsten Fällen zwischendurch mal jemand dazu. Ein Mann war also darauf angewiesen, dass es Frauen gab, die geschlechtsreif waren, wenn er es war.  Es konnte manchmal sein, dass es in einem Stamm weniger Frauen als Männer gab, die für eine Partnerschaft in Frage kamen. Wenn ein Mann dort einen Korb bekam, dann wusste das der ganze Stamm. Und das schmälerte seine Chancen sich fortzupflanzen, denn nun war eine Frau auf jeden Fall schon raus. Und wenn die nächste Frau ihm auch noch einen Korb erteilte, dann konnte das, bei ganz schlechter Ausgangslage, bedeuten, dass seine Gene für immer aus dem Genpool der Menschheit verschwanden.

      Und ich glaube, dass diese Angst unserer Vorfahren immer noch in uns schlummert, auch wenn es heutzutage rational gar keine Gründe mehr dafür gibt. Denn im Ernst, es gibt so viele Frauen auf der Welt, in Deutschland, in deiner Stadt, dass du es vermutlich niemals schaffen wirst, alle anzusprechen. Es sei denn, du wohnst in einer sehr kleinen Stadt oder auf dem Dorf 😉

      Ein magnetisches Ziel gegen Ansprechangst

      Dein Auftreten muss aber gut genug sein für die Frau Und dafür bedarf es Erfahrung. Und Erfahrung bekommst du, wenn du viele Frauen ansprichst. Und hieran kannst du dich erinnern, wenn dir mal wieder die Knie schlottern oder du wie gelähmt im Club stehst, und du es nicht schaffst die Frau anzusprechen. Jede Frau, die du ansprichst, ob erfolgreich oder nicht, wird dir Erfahrung bringen. Und das ist es, was dich im Endeffekt zu deinem Ziel – ein attraktiver Mann zu werden – führen wird. Und ein Ziel ist es, was dir helfen wird, deine Ansprechangst zu überwinden.

      Mir hilft es, wenn ich Aufgaben, die mir unangenehm sind in eine langfristige Perspektive bringe. Wenn ich weiß, dass sich die Belohnung vielleicht nicht unmittelbar einstellt, aber langfristig auf jeden Fall. Beim Flirten ist Geduld gefragt. Und ein langer Atem. Wer beides hat, der kann nicht anders, als erfolgreich werden. Du brauchst also ein Ziel. Ein magnetisches Ziel.

      Dafür möchte ich mit dir eine kleine Übung machen, die mir immer sehr geholfen hat. Zuallererst habe ich an den Abenden, an denen ich wusste, dass ich rausgehen und flirten möchte, mir vorgestellt, wie ich aussehen würde, wenn ich mein Ziel erreicht hätte. Das heißt, wenn ich ein in meinen Augen attraktiver Mann geworden wäre.

      Was für ein Mann wäre ich?

      • Wie würde ich gehen?
      • Wie würde ich reden?
      • Was für Klamotten hätte ich an und was würden die anderen Menschen, besonders Frauen, zu mir/ über mich sagen?
      • Wie sehen mich Frauen an, wenn ich an ihnen vorbei gehe?
      • wie spreche ich Frauen an?
      • Wie reagieren Sie auf mich? ( das solltest du dir positiv vorstellen ;))

      Stelle dir das ruhig sehr positiv vor. Gerne auch ein wenig zu positiv. Das ist dein großes Ziel! Das ist der Mann, der du werden möchtest. Dieser Mann, der von Frauen als attraktiv wahrgenommen werden wird. Und jetzt mache dir klar, dass jede Frau, die du ansprichst dich – egal ob du erfolgreich bist oder nicht – dich diesem Ziel näher bringen wird! Und wenn du im Club stehst, und du wieder einmal Schiss hast die Frau anzusprechen, dann stelle dir vor, wie du dich feiern wirst, nachdem du die Frau angesprochen hast. Wie gut du dich fühlen wirst, wenn du deinen inneren Schweinehund überwunden hast und du deinem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen bist.

      Wenn es dir hilft, dann belohne dich direkt danach! Wichtig ist, dass du dich deinem Ziel verschrieben hast und dass dein Ziel eine Faszination auf dich ausübt, so dass du bereit bist, dafür Hürden zu überspringen. Denn wenn das Ziel diese Faszination nicht ausübt, dann wird es schwer werden, deine Ansprechangst zu überwinden.

      Und falls das nicht hilft, dann versuche dir vorzustellen, was du gewinnen kannst, wenn du die Frau ansprichst.

      Warum die Ansprechangst nicht verschwinden darf

       

      Ansprechangst ist natürlichImmer wieder höre ich die Wünsche der Männer, dass die Ansprechangst doch bitte verschwinden sollte. Ich halte das für fatal. Denn gerade die Angst vor einem Korb, das Herzklopfen und die leicht schwitzigen Hände machen das Flirten erst zu dem, was es ist. Authentisch. Natürlich machst du dich verletztlich, wenn du eine Frau ansprichst. Aber diese Verletzlichkeit ist absolut attraktiv. Wenn du zu „souverän“ bist, dann kannst das auch sehr unattraktiv wirken.

      Wenn dein Herz klopft, dann verbalisiere das ruhig. Sag so etwas wie „ hi, ich bin im Moment etwas aufgeregt, aber wenn ich dir nicht ‚Hallo‘ gesagt hätte, dann hätte ich mir das nicht verziehen. Hi, ich bin…“

      Das macht dich total menschlich und das ist eine wichtige Charaktereigenschaft eines attraktiven Mannes. Er hat zwar Angst, aber er lässt sich davon nicht bestimmen. Denke daran, dass dein Ansprechen nicht perfekt sein muss. Wenn etwas schief geht, dann versuche das mit Humor zu nehmen. Unperfektheit macht dich menschlich und wenn du mit einem netten Lächeln daherkommst, dann garantiere ich dir, dass du Erfolg haben wirst. Vielleicht nicht heute Nacht, vielleicht auch nicht diesen Monat. Aber der Erfolg kommt! Das Verspreche ich dir!

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